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Eukalyptusöl

Eukalyptusöl kaufen

Eukalyptusöl ist besonders in der kalten Jahreszeit ein traditionelles und bewährtes Heilmittel. Das ätherische Öl befreit den Hals, die Nebenhöhlen und die Bronchien. Auch in der Aromatherapie findet das ätherische Öl häufig Anwendung.

Der botanische Name “Oleum eucalypti” ist der Überbegriff für eine ganze Reihe von Ölen, die aus den Blättern verschiedener Eukalyptuspflanzen gewonnen werden. Die zu den sogenannten Myrtengewächsen gehörende Eukalyptuspflanze enthält die wirksamen ätherischen Öle, die in unterschiedlicher Weise gesundheitsfördernd eingesetzt werden können.

Von den insgesamt über 600 existierenden Eukalyptusarten sind aber nur 20 Varianten überhaupt geeignet, um aus ihnen Öl gewinnen zu können. Hierbei ist eine Eukalyptusart besonders herzustellen: Der Tasmanische Blaugummibaum. Diese Art kommt vornehmlich in Australien vor. Von den australischen Ureinwohnern, den Aborigines ist bekannt, dass sie dessen Heilwirkung schon seit Jahrhunderten kennen und nutzen. Auch als Lieblingsspeise der dort lebenden Koalas sind die Blätter der Pflanze sicher vielen ein Begriff.

Heute sehen wir im Handel überwiegend Eukalyptusöle, die von Plantagen in China stammen. Die enorme Nachfrage hat dazu geführt, dass Eukalyptusbäume dort in schnell wachsenden Monokulturen angebaut werden, was negative Auswirkungen auf den Regenwald hat. Wer bereit ist, wenige Euro mehr auszugeben, findet in Ölen aus nachhaltigem biologischem Anbau eine ökologische Alternative.

Hierzulande wird den allermeisten Eukalyptus aber nicht als ätherisches Öl zur direkten Anwendung oder Einnahme, sondern in Form von Hustenbonbons bekannt sein. Bei leichten Erkältungen können sie den Husten lindern und den Hals befreien. Neben dieser sehr bekannten Form als Inhaltsstoff eines Hustenbonbons, gibt es allerdings noch andere Anwendungsmöglichkeiten.

Gewinnung

Das Eukalyptusöl besteht aus unterschiedlichen wertvollen Aromastoffen. Anders als die kräftig grünen Eukalyptusblätter ist das Öl eine transparent bis leicht gelbliche Flüssigkeit. Diese wird doch ein aufwendiges Verfahren gewonnen. Denn, wie bei anderen Heilpflanzen, gibt es auch negative Wirkungen, die mit speziellen Verfahren verhindert werden.

Wie fast alle ätherischen Öle wird auch das Eukalyptusöl durch Destillation im Wasserdampf gewonnen. Das erste Destillat ist ein Rohöl. In diesem sind allerdings viele Aldehyde enthalten, die sogar Hustenreiz auslösen können. Also das Gegenteil des gewünschten Effekts. Im zweiten Schritt des Gewinnungsprozesses wird das Rohöl mit einer Lauge behandelt. Dadurch werden die ungewollten Aldehyde abgeschieden. Das Ergebnis ist das gewünschte gesundheitsfördernde ätherische Öl.

Inhaltsstoffe

1,8-Cineol ist mit einem Anteil von 70 Prozent der Hauptbestandteil. Cineol gehört zur chemischen Gruppe der Monoterpen. Wie die namentliche Verwandtschaft verrät, sind die Monoterpen eine Vorstufe zu Terpenen, welche unter dem Namen Terpentin jedem ein Begriff sein werden. Terpene werden als Lösungsmittel, aber eben auch als Aromastoffe eingesetzt. Cineol wird beispielsweise bei Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen eingesetzt. Auch im Teebaum, in Lorbeer, Thymian, Cannabis, Minze oder Basilikum ist Cineol enthalten. Es entfaltet einen frischen Duft, der dem von Campher ähnlich ist.

Ebenfalls zu den Monoterpen gehören 1-Pinen und 2-Pinen. Diese sind mit bis zu 9 Prozent beziehungsweise bis zu 11,5 Prozent der zweitgrößte Bestandteil. Auch Pinene kommen in weiteren Kräutern wie Dill, Oregano, Rosmarin, Borretsch und in zahlreichen ätherischen Ölen vor. Aufgrund ihres aromatischen Geschmacks finden Pinene auch Anwendung als aromatischer Zusatz in industriellen Lebensmitteln, und werden sie über die Nahrung aufgenommen, so wirken sie entzündungshemmend.

Mit bis zu 12 Prozent sind Limonen ein weiterer Bestandteil des Öls. Die ebenfalls zur Gruppe der Terpen gehörenden Stoffe riechen zitrus-ähnlich und werden auch als natürliches Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten verwendet.

Mit nur 1,5 Prozent Anteil ist Phellandren im ätherischen Öl vertreten. Es gehört ebenfalls zur Gruppe der Terpeten und erinnert im Geruch stark an Terpentin. Phellandren findet sich unter anderem auch in Fenchel, Kümmel und Dill.

Anwendung von Eukalyptusöl

Inhalieren: Ätherisches Öl ist generell verdünnt anzuwenden. Sonst reizt es die Schleimhäute. Zum Inhalieren einfach 1-2 Tropfen in einem Topf mit Wasser geben und die Dämpfe einatmen.

Als Badezusatz: Auch mit wenigen Tropfen im Badewasser kann das ätherische Öl seine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten.

Zum Auftragen auf der Haut: Als Zusatz in einer handelsüblichen parfümfreien Creme kann ein Tropfen Öl auf der Brust verrieben werden. Diese Methode ist besonders zur Linderung von Erkältungssymptomen bei Kindern beliebt.

In der Aromatherapie: Als Zusatz für Duftlampen oder andere Verdampfer in der Aromatherapie ist das Öl der Eukalyptuspflanze ein oft genutztes Mittel.

Weitere Einsatzgebiete von Eukalyptusöl: in Verbindung mit Bergamotte hilft es bei Herpes simplex. Außerdem sind noch der Einsatz bei Akne, Heuschnupfen, hohem Blutdruck, Entzündung der Nasenschleimhäute und Vaginitis möglich. Das ätherische Öl aus dem Eukalyptus ist auch antiviral sowie entzündungshemmend und schmerzstillend.

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2 Gedanken zu „Eukalyptusöl

  1. Guten Tag ,
    Ich habe mal bitte eine Frage und zwar , wie kann ich Eukalyptusöl mit Inhalationsgerät verwenden?
    Wie viel Wasser in ml und wie viel Tropfen vom Öl .

    Und wie oft darf ich das Öl anwenden ?
    Pro Tag ? Pro Woche ?

    Besten Dank im Voraus

    1. Hallo! Die Wassermenge hängt vom Gerät ab. Ich nehme 1 bis 2 Tropfen pro Anwendung. Ich nehme es z.B. im Falle einer Verkühlung einmal am Morgen und einmal am Abend. Wichtig ist vor allem, dass es nicht innerlich anwendbar ist, also nicht einnehmen etc.

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