Rosmarinöl – das ätherische Öl der Heilpflanze

Ätherisches Rosmarinöl - Wirkung und Anwendung

Ätherische Öle sind für ihre heilende Wirkung bekannt. Auch Rosmarin wird für die Aromatherapie verwendet. Rosmarin ist eine Pflanze, die zur Gattung der Lippblüter zählt. Die Pflanze wächst vorrangig im Mittelmeerraum und ist gleichzeitig auch ein beliebtes Gewürz in der Küche. Bereits die Menschen in der Antike haben Rosmarin als Heilpflanze verwendet. Mittlerweile wird Rosmarin auch für medizinische und kosmetische Produkte verwendet.

Wirkung und Anwendung von Rosmarinöl

Anwendung bei Magen- und Darmbeschwerden

Das Rosmarinöl hat eine sanfte Wirkung, die dafür sorgt, dass die Verdauung auf eine milde Art und Weise angeregt wird. Bakterien und Pilze werden dabei abgetötet. Das Öl hat einen sehr intensiven Geruch. Geschmacklich ist Rosmarinöl etwas scharf und bitter, wodurch die Produktion des Speichels angeregt wird. Der Appetit wird gesteigert, weshalb das Öl auch häufig bei fehlendem Appetit eingesetzt wird. Durch die angeregte Speichelproduktion können auch Zuckermoleküle besser aufgespalten werden.
Die Gallensaftproduktion wird durch die Aromatherapie mit Rosmarin ebenfalls verbessert, was zu einer erhöhten Fettverbrennung führt. Aus Studien geht hervor, dass leberschädigende Substanzen durch Rosmarin vermindert wurden.

Anwendung bei Rheuma und Muskelbeschwerden

Rheumatische Erkrankungen äußern sich meist durch Schmerzen in den Muskeln oder Entzündungen. Aber auch Muskelkater kann Muskelschmerzen verursachen. Bei diesen Beschwerden wird das Öl auf die Haut aufgetragen, wodurch ein Reiz entsteht. Dieser Reiz sorgt dafür, dass die Durchblutung verbessert wird. Die Muskulatur entspannt sich und der Schmerz wird weniger.

Anwendung bei Kreislaufbeschwerden

Junge und schlanke Frauen leiden sehr häufig unter niedrigem Blutdruck. Auch Nierenerkrankungen verursachen einen zu geringen Blutdruck. Die Folge sind Schwindelanfälle und machmal sogar eine kurze Bewusstlosigkeit. Wenn keine organischen Ursachen vorliegen, kann die Aromatherapie mit Rosmarin die Herzleistung verbessern. Die Herzmuskelzellen werden angeregt und ziehen sich stärker zusammen. Infolgedessen wird der Blutdruck leicht erhöht.

Anwendung bei Gedächtnisproblemen und Demenz

Studien haben gezeigt, dass das Öl eine sehr gute Wirkung auf die Gedächtnisleistung hat. Probanden, die eine Therapie mit Rosmarinöl durchgeführt haben, konnten hinterher eine 60-75 % höhere Gedächtnisleistung verzeichnen. Für diese guten Ergebnisse ist vor allem der Stoff Cineol verantwortlich. Auch bei Demenz und Alzheimer wurden gute Erfolge erzielt. Das Geraniol, welches in dem Öl enthalten ist, beeinflusst die Acetylcholinproduktion, wodurch die Demenzsymptome etwas gelindert werden.

Anwendung bei Cellulite

Cellulite ist meist eine Folge von einem zu schwachen Bindegewebe. Da das Öl eine durchblutungsfördernde Eigenschaft hat, wirkt es sich positiv auf Haut mit Cellulite aus. Das Bindegewebe wird gestärkt und fester. Mittels einer Massage mit dem Öl können Wassereinlagerungen im Bindegewebe entfernt werden.

Anwendung bei Menstruationsbeschwerden

Bei Schmerzen während der Menstruation hat das Öl eine entspannende und ausgleichende Wirkung. Tritt die Monatsblutung nur sehr selten auf, dann wirkt Rosmarin ebenfalls unterstützend und wirkt sich positiv auf die Psyche der Frau aus.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei einer Tagesdosis von 10 bis 20 Tropfen pro Tag sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Bei einer Einnahme von mehr als 50 ml kann es zu schweren Leberschäden kommen. Liegen allerdings Erkrankungen der Gallenwege oder ein Verschluss der Gallenwege vor, sollte man von einer inneren Anwendung absehen. Bei offenen Wunden, Infektionen mit Fieber, einer Herzschwäche, schwerwiegenden Kreislaufproblemen und einem hohen Blutdruck, sollte das Öl nicht als Badezusatz verwendet werden.
Untersuchungen an Schwangeren, während der Stillzeit und an Kindern unter 12 Jahren liegen noch nicht vor. Aus diesem Grund sollten diese Personengruppen auf die Verwendung des Öls verzichten. Schwangere sollten das Öl auf keinen Fall verwenden, da es Wehen auslösen kann. Da Rosmarin eine anregende Wirkung hat, können Schlafstörungen auftreten.

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Wer Rosmarinöl auch therapeutisch einsetzen möchte, sollte sich für die dafür entscheiden, nur sehr gute Öle einzusetzen. Ätherische Öle in bester Qualität zu kaufen ist daher ein wesentlicher Faktor.

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