Aromatherapie und Klopftherapie

Immer mehr Menschen kommen in letzter Zeit auf die Aromatherapie und ebenso ist auch die Anhängerschaft der verschiedenen Klopftherapien, wie z.B. EFT, gestiegen. Was die wenigsten Anwender jedoch wissen, ist der Umstand, dass sich die beiden Therapien sehr gut miteinander kombinieren lassen.

Das limbische System

Sowohl die ätherischen Öle als auch die Klopftherapien wirken auf das limbische System. Das limbische System ist einer der ältesten Bereiche unseres Gehirns und ist u.a. auch für Gefühle, vegetative Körperfunktionen und einige andere Funktionen verantwortlich. Hier werden auch Schutzmechanismen abgespeichert. So kann es sein, dass wir als Kleinkind immer wieder abgewiesen wurden, wenn wir zu viele Fragen stellten. Unsere Reaktion darauf war dann, die Fragen einzustellen, da wir keine Ablehnung wollten. Dieses alte Muster ist jedoch so fest in uns gespeichert, dass es auch im Erwachsenenalter weiterwirkt. In diesem Lebensabschnitt hat es jedoch keine gültige Funktion mehr, sondern kann sogar hinderlich sein. Ein typisches Beispiel könnte sein, wenn wir privat einen attraktiven Menschen kennen lernen, diesen aber nicht ansprechen, da wir Angst vor der Zurückweisung haben. Im beruflichen Umfeld kann es die Angst beim Kontaktieren von Interessenten oder Kunden sein.

Die gute Nachricht: dieses Muster kann geändert werden. Sowohl durch ätherische Öle, die Ängste lösen (z.B. Lavendel) als auch durch Klopftherapien. Beide Anwendungen funktionieren und bringen Resultate. Ein Kombination der beiden Methoden bringt aber eine wesentliche Beschleunigung des Prozesses. Im optimalen Falle geschehen schon bei der ersten Anwendung dieser Kombination wahre Wunder.

Mögliche Anwendungsmöglichkeiten

Eine Möglichkeit ist die Verwendung des ätherischen Öles in einem Diffusor während dem Beklopfen der Punkte. Dabei wählt man sich zuvor ein passendes Öl oder eine passende Ölmischung aus, die zum Thema passt und vernebelt diese während der Sitzung. Eine weitere Möglichkeit ist die Verdünnung des ausgewählten Öles mit fraktioniertem Kokosöl und dem anschließendem Auftragen auf die Klopfpunkte. Es sollte vor dem Auftragen im Gesicht ein Allergietest am Ellbogen gemacht werden und es sollte keine Schminke im Gesicht sein, damit die Öle nicht damit reagieren können.

Einige ätherische Öle und Ihre Wirkungen

Lavendel erfrischend, reinigend, befreiend, entspannend
Eukalyptus erwachen, erhebend
Weihrauch Reflexion, Spiritualität, Expansion
Teebaumöl antiseptisch, Heilung
römische Kamille – Mut, zielgerichtet, gegen Frust
Zitrone gegen Angst und Stress, verjüngend, belebend

Es gibt auch spezielle Ölmischungen, die für ein jeweiliges Thema gemischt wurden. Nähere Informationen gibt es auf Anfrage.

EFT – die bekannteste Klopftechnik

Wer sich bisher noch nicht mit den verschiedene Klopftechniken beschäftigt hat, kann man schnellsten und einfachsten mit EFT in dieses Thema einsteigen.  Es gibt inzwischen etliche Bücher (ein Beispiel dafür links, einfach das Bild anklicken) auf dem deutschen Markt, die sehr verständlich in dieses interessante Thema einführen. Die meisten Themen können alleine bearbeitet werden. Wer jedoch einmal ansteht und nicht weiterkommt, der sollte sich an einen erfahrenen Therapeuten wenden. Es gibt inzwischen auch schon Anbieter von EFT-Sitzungen über Skype. So kann man entspannt zu Hause sitzen und unter Anleitung und Supervision des Therapeuten das Thema, das sich nicht lösen will, bearbeiten.

Die ätherischen Öle sollten nicht nur während der Sitzung verwendet werden, sondern noch ein paar Wochen weiter eingesetzt werden. Irgendwann vergißt man darauf oder es passt der Duft einfach nicht mehr und dann ist auch die Zeit gekommen, damit aufzuhören.

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